Eventtipps für Berlin vom 26. bis 28. August


BoB-promo-events-6130 Der Sommer ist noch mal mit Macht zurück gekehrt – pünktlich zur August-Critical -Mass. Also genießt noch mal eine laue Sommernacht auf zwei Rädern und radelt mit vielen gleichgesinnten durch unsere schöne Stadt Berlin. Treffpunkt ist wie immer ab ca. 19:30 am Mariannennplatz in Kreuzberg.  Wem das noch nicht reicht, schließt sich danach einfach noch dem Nightride an, ab 23:00 Uhr open-end.

Als Highlight ohne Fahrradbezug wirbt am Samstag die „Lange Nacht der Museen“ um Eure Aufmerksamkeit.  Über 70 Häuser öffnen Ihre Pforten bis in die frühen Morgenstunden. Bei dem Eintritt von 18 € ist das BVG-Ticket bzw. die Nutzung der Shuttle-Busse auch schon mit inbegriffen.

Schon seit Donnerstag lädt radioeins zum 5. Parkfest im Gleisdreieck – ohne Ende Konzerte, Comedy, Bier, Yoga; zu viele Höhepunkte, um sie hier zusammen zu fassen. Erfahrungsgemäß kann man da abends bei gutem Wetter eigentlich immer hingehen und es ist nett.

Party

  • Gayhane richtet sich zwar ursprünglich an Schwule und Lesben aus den Berliner Einwanderer-Communities, aber Heten, die sich benehmen und mitfeiern sind auf dem HomoOriental Dancefloor herzlich willkommen. Warum Ihr da hin sollt, weil die Stimmung mit ausgelassen hedonistisch nicht mal annähernd beschrieben ist – es wird wild.
  • Der Privatclub in Kreuzberg ist trotz Umzugs das geblieben, was er schon immer war, ein unprätentiöser kleiner Laden mit viel Charme in dem es meist niemanden interssiert wie man beim Tanzen aussieht so lange man Spaß dabei hat. Das Programm ist im Berliner Electro-Einerlei auch erfrischend abwechslungsreich. Am Samstag wird die schöne Tradition des Northern Soul Allnighters am Leben erhalten.
  • An allen drei Abenden des Wochenendes bespielen die EastSide Music Days das Gelände zwischen Arena und Oberbaumbrücke auf Friedrichshainer Seite. Über 100 Acts, die meisten von ihnen erfolgreiche Straßenmusiker (Ich sehe meine Eltern gemeinsam mit dem Musiklehrer gerade den Kopf schütteln, angesichts dieser Formulierung. Sicher eine gute Gelegenheit neue, vielversprechende Musiker zu entdecken.
  • Das Musique Maudite Festival in Moabit verteilt sich hingegen auf 10 verschiedene Bühnen, so dass Ihr ganz nebenbei auch noch diesen gerade mehr als nur ein bißchen angesagten Kiez kennenlernen könnt. Die auftretenden Bands sagen uns zwar auch alle nix, aber der Fokus liegt wohl eher auf Handgemachtem von Jazz über Singer-Songwriter-Kram und Swing bis hin zu Klezmer und Blues. Auf der Facebook-Seite sind etliche Links mit Hörproben.
  • Ins Ritter Butzke haben wir Euch schon lang nicht mehr gelotst und eine Electro-Party fehlt uns hier noch, also: Circle Music Night am Samstag mit House und Techno und After-Hour und allem was dazu gehört.
  • Eine ganz andere musikalische Ecke aber auch am  Samstag: Danza Globalistan im Badehaus Szimpla bietet World-Music im besten Sinne; Balkanstyle, Franzöischer Pop, Latin und Ska; Hauptsache es geht ab.

Arty

  • Die Plattform EyeEm wäre gern das bessere Flickr und zwar für Photographen mit etwas mehr Anspruch als der durchschnittliche Urlaubsknipser. Entsprechend hochkarätig sind die 100 Finalisten des jährlichen Photo-Awards. Im Heimathafen Neukölln sind die Bilder zu sehen und abends kann nicht nur über Photos gefachsimpelt werden. 2016 EyeEm Festival und AfterpartyWer sich anmeldet zahlt auch keinen Eintritt 😉
  • Nicht nur Moabit, sondern auch der benachbarte Wedding entwickeln sich immer mehr zum Zentrum des künstlerischen Geschehens in Berlin. Eine der Initiativen die dafür verantwortlich ist, ist die Kolonie Wedding, die etliche Projekträume und Galerien miteinander vernetzt. An diesem Wochenende ist Programm mit Perfomances, Konzerten, Vernissagen und Touren an Dutzenden von Kunstorten im Gebiet zwischen den Bahnhöfen Osloer und Bornholmer Straße.
  • uz

Sonst So

  • Ein Straßenfest mit historischem Unterbau wollen die Nikolai-Festspiele sein, mit denen der Gründung Berlins und Cöllns gedacht wird. Aus unserer Sicht ein guter Grund hinzugehen ist vor allem die Steampunk-Parade mit Modenschau. Im 19. Jahrhundert war die Zukunft einfach geiler!
  • Essen müsst Ihr ja auch noch. Geht am Sonntag besonders gut beim Streetfood auf Achse in der Kulturbrauerei.

 

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