Berlin bei Nacht und am Tage Tipps fürs Wochenende (42)


potsdamer-platz-festival-of-lights-1 Die Saison neigt sich langsam aber sich Ihrem vorläufigen Ende zu und wir alle hoffen noch auf ein paar schöne und vor allem sonnige Tage. Zumindest am Wochenende soll es weitgehend trocken bleiben, wie es so schön heißt. Die ideale Gelegenheit also bei den letzten Nightseeing-Fahrrad-Touren zum Festival of Lights mitzumachen – nur noch Freitag und Samstag. Meldet Euch rechtzeitig; damit wir ggf. mehr Guides organisieren können.

Und es gibt noch ein Bike-Event: das rollende Katerfrühstück auf dem Tempelhofer Feld, mit Musik und Futter und wer zu verkatert zum zügigen Radeln ist, lässt sich einfach entspannt überrunden.

Weinlese im Prenzlauer Berg. Ja, Ihr habt richtig gehört, im Pberg wird Wein angebaut und das schon seit dem 16. Jahrhundert. Wir haben allerdings noch niemanden getroffen, der den Berliner Riesling gekostet hätte und davon berichten konnte, wir bleiben skeptisch. Aber wer selbst Hand anlegen möchte, kann das am Sonntag ab 11 Uhr am Volkspark Prenzlauer Berg tun. (Google Maps)

Arty

  • Am Samstag eröffnet bei camera works eine Ausstellung mit Fotografien von Nick Brandt, entstanden großteils in Afrika spricht aus seinen Bildern eine gehörige Düsternis; „Across the Ravaged Land“ nennt sich das.
  • Für grad mal zwei Tage öffnet das ehemalige Kaufhaus Jandorf in der Brunnenstraße, Mitte seine Pforten für „Twist in my sobriety“ (Gabs da nicht mal n Song?). Sieht nach einer spannenden Mischung aus Performance, Fotografie und Installation aus.
  • Wer an die aktuelle Kunst-Szene denkt, dem fällt jetzt nicht unbedingt Charlottenburg als Speerspitze der Berliner Avantgarde ein. Dabei hat der Bezirk eine lange Gallerien-Tradition (und v.a. sogar ein paar Leute mit genug Geld, die auch Kunst kaufen). Dass man sich nicht hinter Mitte oder Neukölln verstecken muss, soll bei Touren durch Charlottenburger Ateliers im Rahmen des Kunstdetektor 2013 bewiesen werden.

Party

  • Freunde von guter Indiemusik könnten am Freitag schon mal in den Magnet-Club in Kreuzberg pilgern, wo „A Polaroid View“ aufspielen – nach eigener Aussage auf dem besten Weg „De allerbeste band van de Benelux formeren.“ Das Ganze für 6 € und die Get2Card funktioniert auch noch.Alles klar?
  • Etwas ruhiger und melancholischer starten „Majical Cloudz“ ins Wochenende.  Freitag im Kreuzfriedrichs.
  • Das Gretchen entwickelt sich hier langsam aber sicher zum Stammgast. Am Samstag findet hier der Genre-Übergriff zwischen Hip-Hop, Reggae und Electro statt, z.B. mit  Ben von den Ohrbooten und Käptn Peng
  • Wem das nicht zu Mitte ist, könnte sich am gleichen Abend auch im Week-End blicken lassen und  elektronisch von Nico Schwind zum Schunkeln (oder so) bringen lassen.
  • Wem das noch nicht Uptempo genug ist, pilgert in die großen und irgendwie heiligen Hallen des Tresor. Detroit Techno Militia ist schon so ein schöner oldskool-Name das kann eigentlich nur wild schön hedonistisch werden.

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