Berliner Kieze – Lichtenberg Radtour

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Lichtenberg

In Lichtenberg wurde Weltgeschichte geschrieben. Am 8. Mai 1945 unterzeichneten die Deutschen die bedingungslose Kapitulation in einer Villa im Ortsteil Karlshorst – damit war der 2. Weltkrieg zu Ende. Der Sitzungssaal mit schwerem hölzernem Konferenztisch kann heute am Original-Schauplatz im Deutsch-Russischen Museum besichtigt werden.

Ursprünglich ein Dorf vor den Toren Berlins, lieferte Lichtenberg wichtige Flächenreserven für die boomende deutsche Hauptstadt. Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich großflächig Industriebetriebe an. In Rummelsburg wurde das Perlon erfunden – das Kult-Material für modische Damenstrümpfe. Der Bahnhof Lichtenberg hat mehr parallele Gleise als jeder andere Berliner Bahnhof. Und 1925 wurde hier das damals modernste Heizkraftwerk Europas eröffnet. Die Anlage ist, mehrfach modernisiert, bis jetzt in Betrieb.

Zu DDR-Zeiten kam das weitläufige Gelände des staatlichen Rundfunks dazu, ebenso der Tierpark, das viermal größere Pendant zum Zoologischen Garten in Berlin-West. Ein düsteres Überbleibsel des Sozialismus ist die Zentrale der Staatssicherheit an der Normannenstraße, heute Museum und Anlaufstelle für die Einsicht in Stasi-Unterlagen.

Und mit den Plattenbau-Hochhäusern an der Schulze-Boysen-Straße bekam Lichtenberg sogar eine richtige Skyline.

Lernen Sie auf unserer geführten Radtour einen oft unterschätzen Bezirk und seine spannende Geschichte kennen.

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